Bergbau um Neuenrade
Nach L.Kappe (von Manfred Sönnecken erwähnt) ist bereits 1371 ein Eisenerzbergwerk die Breite Grube erwähnt worden. Beim Ausbau der Landstraße ist es verschüttet worden.Die Verhüttung der Erze vom Kohlberge und von dort ist in der Umgebung erfolgt. Die 16 ausgegrabenen Rennfeueröfen ließen sich Dank Scherbenfunden in das 11.-13.JH datieren.
Am Neuenrader Kohlenberge lag die Grube Dahle II .
Jakob vom Ende berichtet, dass Matthias Brüninghaus vor 50 Jahren (ca. 1638) Muthung eingelegt hat auf Eisenstein, es sei jedoch nicht feststellbar, ob es gewinnbringend sei. 1677 hatte der Drost zu Neuenrade, Neuhoff zu Pungelscheid, auf den Escher und Bredinger Hoeven Eisenstein entdeckt und danach schürfen lassen. Er wurde dann damit belehnt.
Am Ostabhang des Kohlberges, am unteren Ende der Skipiste beginnend finden sich größere Tagebauanlagen und Halden. Im weiteren Verlauf des “Iserlohner Postweges” sowie dem links abzweigenden Weg zur Höhe sind immer wieder Pingen anzutreffen.
Rechts des Iserlohner Postweges zum Tal hin findet sich der Stollen mit seiner Halde. Die Pingen am Berg folgen Stollenverlauf bzw. zeigen den Stollenverlauf an.
1851 ist eine neue Mutung aufgrund eines Eisensteinfundes in einem 4 m tiefen Schurfschacht eingelegt worden. Später kam das Grubenfeld ebenfalls erst in den Besitz der Union AG später dann an die Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten AG Bochum.