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31. März 2008

Bald schon Besucher im Bergwerk?

Abgelegt unter: News-Archiv — Oliver Glasmacher @ 17:59

Bald schon Besucher im Bergwerk? Quelle: Westfalenpost erschienen am 06.03.2008

Wenn die Planungen der Interessengemeinschaft Bergbau in Hagen in die Tat umgesetzt werden, könnten schon bald durch den Kupfer-Stollen in der Ortsmitte die ersten interessierten Besucher spazieren. Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins im Gasthof Schulte-Mesum wurde eben diese Idee ins Auge gefasst.

Mathias Klimpel, Vorsitzender der IG Bergbau, sah bereits die Besichtigungsgruppen in dem über 400 Jahre alten Stollen: “100 bis 120 Meter Weg unter der Erde mit nachgestellten Szenarien sollen den mittelalterlichen Bergbau anschaulich machen.” Dass es sich bisher aber nur um Gedankenspielerei handele, stellte die IG jedoch auch klar. Positiv stimmende Gespräche mit dem Grundstückseigentümer, auf dessen Gelände an der Hagener Straße sich die ehemalige Kupfererz-Abbaustätte befindet, seien geführt worden. “Jetzt steht noch ein Treffen mit dem zuständigen Bergamt aus. Da brauchen wir ja auch eine Genehmigung”, so Mathias Klimpel weiter zu den Detailplanungen.

Sollten aber alle Formalitäten und Hürden geschafft sein, so würde eine attraktive Erweiterung zum bereits bestehenden Bergbaumuseum entstehen.

Der Stollen, zurzeit streckenweise nur knapp einen Meter breit und 1,60 Meter hoch, würde aber vorab noch ausgebaut werden müssen. “Früher waren da maximal 4 Bergleute beschäftigt”, erklärte Klimpel. Die zeitweilig einzige Kupfer-Abbaustätte im kurkölnischen Raum müsste größeren Besuchergruppen angepasst werden. Schlägel und Eisen wurden nämlich zuletzt 1904 dort geschwungen, die letzten Besucher waren zur 700-Jahr-Feier 1996 im Stollen. Bis die nächsten kommen, prognostizierte Klimpel, könne es aber vielleicht nur noch 1oder 2 Jahre dauern. Mathias Klimpel, Vorsitzender der IG Bergbau in Hagen, erklärt seinen Vorstandskollegen am Stollenplan die neuen Ideen. Schon bald könnte der Arbeitsplatz der alten Bergmänner wieder besichtigt werden.

Link: IG Bergbau, Sundern-Hagen

Quelle: Westfalenpost erschienen am 06.03.2008

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